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Theater Hameln

2011

16 Nov

Die Reise in das 18. Jahrhundert

Gut 1400 Schüler und Lehrer besuchten am 10.11.2011 die Doppelvorstellung von „Kabale und Liebe“ im Hamelner Theater. Drei Stunden dauerte Schillers Trauerspiel, das in Niedersachsen Zentralabiturthema ist, in der Inszenierung des Nordharzer Städtebund Theaters.

Ein großes Lob an die Schauspieler, die zwei Aufführungen hintereinander spielten und sich nur eine kurze Pause gönnten. Aber trotz der Anstrengung waren die Schauspieler begeistert, vor einem gutbesuchten Haus mit vielen jungen Leuten spielen zu können.

In der Pause hatten die Zuschauer Gelegenheit, eine Reise in das 18. Jahrhundert zu machen. Eingeladen dazu hatte unser FSJler Niko Jedicke. Der scheute keine Mühe, mit viel Aufwand, viel Technik und einer tollen Idee diese Zeitreise zu ermöglichen.

Und Lust, sich 200 Jahre zurückzubeamen hatten viele der Besucher. Das Ergebnis gibt es demnächst bei uns im Foyer zu sehen.

Anbei die erste Kostprobe!


2011

14 Mar

Berlin ist eine Reise wert!!

Während die aktuelle Spielzeit noch auf Hochtouren läuft, ist bereits die Spielzeit 11/12 bereits so gut wie fertig geplant. Platz ist noch für einige kleine, interessante Stücke und so habe ich mich auf Dienstreise nach Berlin begeben. Hier zeigte das artENESEMBLE Theater die szenische Lesung „Im Land der Gottlosen“ – Tagebuch und Briefe aus der Haft 1944/45 von Helmuth James von Moltke. Das artENESEMBLE haben wir bei der INTHEGA, unserer Theatermesse, kennengelernt und nun war es an der Zeit, endlich einmal ein Stück von diesem Theater zu sehen. Aufführungsort war die Topographie des Terrors, ein Raum, der die szenische Lesung atmosphärisch unterstützte. Trotz des schwierigen Themas, das 120 Minuten ohne Pause vorgetragen wurde, war das Stück sehr beeindruckend. Ohne große Emotionen vorgetragen, und vielleicht gerade deshalb, folgten die gut 200 Zuschauer gebannt und fassungslos Moltkes Aufzeichnungen. Eine beachtliche künstlerische Leistung und ein Grund dafür, dieses Theater auch einmal nach Hameln einzuladen.

Am nächsten Morgen habe ich mir im Atze Musiktheater im Berliner Wedding „Eine Woche voller SAMStage“ angesehen. Mit dabei 500 Berliner Gören, die mächtig viel Spaß hatten und uneingeschränkt auf der Seite des Sams standen – arme Frau Rotkohl. Eine tolle Produktion mit viel Musik und vielen lustigen Ideen, die von den Kindern bejubelt wurden. Ich hoffe, sie haben nicht alle zuhause in ihre Schränke, Türklinken und Pappkartons gebissen… Der Theaterleiter Thomas Sutter, der im Sams Herrn Taschenbier spielte, ist ein Atze der ersten Stunde. Er erzählte im Anschluss, dass Atze beriets 1985 als reines Band-Projekt gegründet wurde. Mitte der 90er-Jahre hat es sich dann als Musiktheater etabliert und ist nun Deutschlands größtes Musiktheater für Kinder.

Fazit: Berlin ist auch als Dienstreise lohnenswert und unsere nächste Spielzeit wird wieder großartig!!

Katja Dittmann (Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit)

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