Theater Hameln |
Theater Hameln

2011

23 Mar

Traute Römisch Rekord!

Ein Wort verbindet man in Hameln seit Jahren mit Traute Römisch: Ausverkauft! So auch der letzte Blaue Montag, bei dem Traute Römisch gemeinsam mit Andy Mokrus einen musikalischen Streifzug zum Thema "Klassentreffen" präsentierte. Aufgrund der positiven Resonanz und der großen Nachfrage, haben wir für dieses Programm einen Zusatztermin angeboten - auch dieser war innerhalb eines Tages ausverkauft!!! Wir geben nicht auf und spielen solange, bis ganz Hameln das Stück gesehen hat und bieten am Mittwoch, 11. Mai 2011, 20.00 Uhr im TAB die  dritte Vorstellung von "querbeet: Klassentreffen" an.

Sichern Sie sich Ihre Karten für 11 €  an der Theaterkasse oder im Internet (Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-13 Uhr / 05151 916 220 oder www.theater.hameln.de)

 Am Sonntag, 27.03.2011, 18 Uhr ist der bekannte Rezitator Lutz Görner mit seinem Schiller-Programm "Opiumschlummer und Champagnerrausch" im Theater zu Gast. Hören Sie Lutz Görner am Samstag, 26.03.2011, um 11:10 Uhr im Interview auf Radio Aktiv!

 Bereits in der nächsten Woche zeigen wir das Schauspiel "Gegen die Wand" (31.03.2011) nach dem bekannten Film von Fatih Akin. In Kooperation mit dem FIZ und den Paritäten haben wir ein türkisches Buffet organisiert, das Sie ab 19 Uhr an diesem Abend in unserem Foyer genießen können.

2011

21 Mar

Theaterscouts

Tags: Theater, Scout

Seit knapp zwei Jahren arbeitet das Hamelner Theater mit Schülern zusammen, die in ihrer Schule Werbung für das Theater machen. Die Theaterscouts haben Flyer und Infos über das aktuelle Programm. Als Gegenleistung erhalten die Scouts freien Eintritt bei den Vorstellungen. Ein Theaterscout ist die 15jährige Melissa Gray, die die Wilhelm-Raabe-Realschule besucht und dort den WPK Theater belegt. Zur Zeit macht Melissa ein Praktikum bei unserem Theaterpädagogen Mark Kewitsch. Der Lieblingsautor der Neuntklässlerin ist übrigens Shakespeare, da passt die Arbeit des WPK bestens rein. Letzten Sommer hat der Kurs "Ein Sommernachtstraum" aufgeführt und zur Zeit laufen die Proben zu "Romeo und Julia". Dieses Werk von Shakespeare ist auch Melissas Lieblingsstück. Ganz besonders macht ihr am Theater das Proben an einem Stück Spass und das Verkleiden. Theaterscout ist Melissa geworden, weil sie alles rund um das Theater interessiert und man als Scout natürlich immer noch ein bisschen mehr als andere darüber weiß. Zudem freut sich die Schülerin auf die monatlichen Theaterscout-Treffen, weil man hier auf ebenfalls theaterbegeisterte Schüler trifft mit denen man sich bestens austauschen kann. Aber es gibt auch ein Leben neben dem Theater für Melissa, das verbringt sie mit lesen, Musik, shoppen und Sushi essen. Na, dann guten Hunger und gute Unterhaltung!

2011

14 Mar

Berlin ist eine Reise wert!!

Während die aktuelle Spielzeit noch auf Hochtouren läuft, ist bereits die Spielzeit 11/12 bereits so gut wie fertig geplant. Platz ist noch für einige kleine, interessante Stücke und so habe ich mich auf Dienstreise nach Berlin begeben. Hier zeigte das artENESEMBLE Theater die szenische Lesung „Im Land der Gottlosen“ – Tagebuch und Briefe aus der Haft 1944/45 von Helmuth James von Moltke. Das artENESEMBLE haben wir bei der INTHEGA, unserer Theatermesse, kennengelernt und nun war es an der Zeit, endlich einmal ein Stück von diesem Theater zu sehen. Aufführungsort war die Topographie des Terrors, ein Raum, der die szenische Lesung atmosphärisch unterstützte. Trotz des schwierigen Themas, das 120 Minuten ohne Pause vorgetragen wurde, war das Stück sehr beeindruckend. Ohne große Emotionen vorgetragen, und vielleicht gerade deshalb, folgten die gut 200 Zuschauer gebannt und fassungslos Moltkes Aufzeichnungen. Eine beachtliche künstlerische Leistung und ein Grund dafür, dieses Theater auch einmal nach Hameln einzuladen.

Am nächsten Morgen habe ich mir im Atze Musiktheater im Berliner Wedding „Eine Woche voller SAMStage“ angesehen. Mit dabei 500 Berliner Gören, die mächtig viel Spaß hatten und uneingeschränkt auf der Seite des Sams standen – arme Frau Rotkohl. Eine tolle Produktion mit viel Musik und vielen lustigen Ideen, die von den Kindern bejubelt wurden. Ich hoffe, sie haben nicht alle zuhause in ihre Schränke, Türklinken und Pappkartons gebissen… Der Theaterleiter Thomas Sutter, der im Sams Herrn Taschenbier spielte, ist ein Atze der ersten Stunde. Er erzählte im Anschluss, dass Atze beriets 1985 als reines Band-Projekt gegründet wurde. Mitte der 90er-Jahre hat es sich dann als Musiktheater etabliert und ist nun Deutschlands größtes Musiktheater für Kinder.

Fazit: Berlin ist auch als Dienstreise lohnenswert und unsere nächste Spielzeit wird wieder großartig!!

Katja Dittmann (Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit)

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