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Vogelkäfig auf einer Bank
© Anastasia Bost
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Di 27.04 / 19.30 Uhr

Die Vögel

Premiere

Tunichtgut und Naseweis, zwei Athener Bürger, sind die Streitigkeiten in ihrer Stadt leid und machen sich auf die Suche nach einer neuen Heimat, in der sie nach eigenen Vorstellungen leben können. Um einen solchen Ort zu finden, begeben sie sich zum Wiedehopf, dem König der Vögel, damit er ihnen einen Ort empfiehlt. Seine Vorschläge finden aber keinen Anklang bei den beiden Athenern, und so beschließen sie, bei den Vögeln zu bleiben. Um die Vögel davon zu überzeugen sie aufzunehmen, versprechen die beiden Exilanten, ihnen deren einstmals bestehende Herrschaft über Menschen und Götter zurück zu geben.

Die Vögel stimmen zu und überlassen Naseweis die Führung ihres Volkes. Naseweis erste Anweisung ist die Erbauung von „Wolkenkuckucksheim“, einer Stadt in den Wolken, die Opfergaben der Menschen an die Götter verhindert, um die Götter durch den so entstehenden Mangel zu erpressen und gefügig zu machen. Während Naseweis seine Alleinherrschaft ausbaut, bekommen die Götter Hunger und schicken Botschafter in die Stadt der Vögel. Ein großes Fest mit am Spieß gebratenen Vogel-„Verrätern“ bringt am Ende eine Einigung zwischen Vögeln und Göttern, mit der zumindest einer ganz und gar zufrieden sein kann …

Aristophanes Komödie über Macht und ihre Mittel wurde durch die Bearbeitung von Wolfgang Hillmann in unsere heutige Zeit mit ihren Problemen versetzt. Von seiner frechen Komik verliert das Stück dadurch nichts, gewinnt jedoch durch den Kontext unserer Gegenwart höhere Verständlichkeit. Und da die Themen Macht und Machtergreifung zeitlos sind, hält das Stück uns auch heute noch unverblümt den Spiegel vor.

  • Komödie von Aristophanes
    in einer Neu-Bearbeitung von Wolfgang Hillmanny
  • Inszenierung: Theresa Blessing
  • Amateurtheatergruppe Applaus Applaus
  • Theater Hameln
  • TAB-Card und freier Verkauf